Google brachte seine neue Version des mobilen Betriebssystems Android, mittlerweile immerhin der Marktführer und meist genutztes OS, bereits im Oktober vergangenen Jahres heraus. Doch die 4.0-Version von Android kommt nur schwer in die Gänge.

Immer öfter verscherzen es sich die Hersteller von Smartphones und Tablets mit ihren Kunden. Der Grund liegt auf der Hand: Alle, vor allem aber Besitzer von ganz neuen mobilen Endgeräten, wollen vom Ice Cream Sandwich kosten. So schimpft sich der Codename von Android 4.0 Aber die wenigsten Smartphones oder Tablet-PCs nutzen die neueste Version des mobilen Betriebssystems von Google. Zwar kündigten viele Hersteller mittlerweile Updates an. Die allerdings lassen auf sich warten, viele sind erst im zweiten Quartal 2012 geplant.

Aktualisierung auf fürs Eee Pad Transformer geplant

Eine wohltuende Ausnahme bildet da Hersteller Asus. Das Unternehmen reagierte rasch auf die Kundenwünsche und sorgte auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas sogar für eine Überraschung, als man das Update auf Android 4.0 für das Eee Pad Transformer Prime bereits einen Tag früher als geplant veröffentlichte. In Deutschland soll die Aktualisierung Ende Januar erfolgen, wenngleich einige User davon berichten, Android 4.0 bereits erhalten zu haben. So oder so wird das Transformer Prime das erste Tablet sein, das in deutschen Landen mit Googles neuester Version des mobilen Betriebssystem laufen wird. Für seinen Vorgänger, dem Asus Eee Pad Transformer, liefert Asus dann ein Update im Februar 2012 aus.

Das GPS-Modul macht Zicken

Möglicherweise hat Asus den Erfolg seines Eee Pad Transformer Prime erkannt. Denn dass sich die digitalen Flachbretter gegen den Platzhirsch auf dem Markt, dem iPad von Apple, so gekonnt durchsetzen, bleibt nach wie vor eine Seltenheit. Das Transformer Prime jedenfalls ist ein sehr ordentlicher Tablet-PC, der allerdings mit einer Schwachstelle zu kämpfen hat: Das GPS-Modul liefert in vielen Fällen nur mäßigen bis schlechten Empfang. Grund dafür sei laut Asus das metallene Unibody-Gehäuse. Deswegen hat der Hersteller reagiert und das Modul zumindest aus seinem technischen Datenblatt entfernt, um damit nicht weiter zu werben. Die GPS-Funktion bleibt dennoch erhalten.